Zugang 46°57‘01.1“N 7°26‘38.2“E Zugang 46°57‘02.7“N 7°26‘00.5“E

Olivia Abächerli, Nicolle Bussien, Lea-Nina Fischer, Damiano Curschellas, Laura Grubenmann, 

Chris Harker, Tamara Milosevic, Tanja Laeri, Marc Lauber, Ursina Leutenegger, Selina Lutz, Marta Margnetti, Natascha Moschini, Philip Ortelli, Giorgia Piffaretti, Aldir Polymeris, Fiona Rafferty, Nina Líška Rieben

 

Die Künstlerin Susanne Schwob (1888–1967) vermachte ihr Haus in der Länggasse 1967 der Stadt Bern mit der Bedingung, dass es der „unmittelbaren Förderung der Bildenden Künste“ dienen solle. Das Haus wurde seit da von verschiedenen Kunstschaffenden als Wohnatelier und Treffpunkt genutzt. Seit Sommer 2015 ist eine junge Generation im Atelierhaus am Arbeiten. Durch die Veranstaltungsreihe „Immer am Achten“ wird das Haus auch für die Öffentlichkeit und andere Kulturschaffenden zugänglich.

 

Nachdem das Schwob-Haus in letzter Zeit rund um einen möglichen Liegenschaftsverkauf eine grosse Medienaufmerksamkeit erhielt, ist sein Weiterbestehen unterdessen gesichert. In der Stadtgalerie steht die künstlerische Produktion im Fokus: Mit einer Carte Blanche eingeladen, äussern sich die verschiedenen Positionen als Einzelarbeiten aber auch als ausstellungsspezifische und 

kollektive Projekte, wobei sich als roter Faden stets der gemeinsame Arbeitsort zieht.

 

Die Ausstellung umkreist verschiedene Motive, die in direkter oder assoziativer Weise mit dem Haus in Verbindung stehen. Teile des Interieurs finden sich in Fotografien wieder, Malereien von Susanne Schwob werden zur Ausgangslage für eine Skulptur und der stetige künstlerische Austausch wird durch verschiedene Positionen reflexiv und materiell aufgegriffen. Direkt aus der Stadtgalerie wird während der gesamten Ausstellungsdauer ein Live-Radio gesendet. Zu angekündigten Zeiten gibt es Beiträge, die unter anderem aus Gesprächen, Lesungen und Musik bestehen, während zu anderen Zeiten Geräusche aus dem Ausstellungsraum und spontane Gespräche übertragen werden.

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